05/11 Zur Lage der Intralogistik-Branche

In welcher Situation befindet sich die Branche derzeit? Haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen grundlegend verändert? Ist die Krise überwunden? Was wird die Zukunft bringen?

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat ihre Spuren auch in der IntraLogistik-Branche hinterlassen. Während einzelne Banken, Versicherungen, Energieversorger und Unternehmen in der Automobilbranche inzwischen wieder Rekordumsätze vermelden, klingen die Mitteilungen aus der IntraLogistik-Sparte eher verhalten. Voller Stolz berichten namhafte Systemintegratoren in den einschlägigen Medien über große Aufträge, die sie von renommierten Unternehmen erhalten haben. Da es an derartigen Meldungen auch während der Krise nicht gemangelt hat, dienen sie nicht als Indikator für den Aufschwung.

Während noch verhaltener Optimismus der Trend des vergangenen Jahres war, scheint sich die aktuelle Tendenz in Richtung "business as usual" – also normaler Betrieb wie zu Zeiten vor der Krise – zu bewegen. Die oft zur Floskel abgewertete Bemerkung "gestärkt aus der Krise hervorgehen" scheinen einige Marktteilnehmer ernst genommen zu haben. So waren jüngst enorme Entwicklungsschübe in Bereichen zu erkennen, die bisher eher als Nischen betrachtet wurden. So z.B. bei der Shuttle-Technik, um nur ein Beispiel zu nennen.

Man darf gespannt sein, welche Daten und Fakten der zurückliegenden schwierigen Phase demnächst noch präsentiert werden. Kombiniert mit den Einschätzungen für die Zukunft, lassen sich daraus vielleicht die langfristigen Auswirkungen der Krise ableiten.